Milchstraße Fotografieren

Anleitung + Tutorial 2019 zum Sofort Starten


Milchstraße Fotografieren: Lerne hier, wie's geht:

Träumst du davon, großartige Fotos von der Milchstraße zu machen? Das ist einfacher als du denkst. Du brauchst nur die richtige Zeit, den richtigen Ort und die richtige Technik. Alle Tipps dazu findest du in diesem Artikel. Lies weiter.

Abbildung einer Spiegelreflexkamera von Canon


Bonus (der Extra-Kick für deine Milchstraßen Fotos):

Wer eine ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitung zum Milchstraße Fotografieren sucht, der findet am Ende dieses Artikels ein 50-Seiten Tutorial von Thomas Zagler. Seine Anleitung ist leicht verständlich geschrieben und sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet. Später mehr dazu.


Themen (das alles findest du in diesem Artikel):

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Was ist die Milchstraße eigentlich?

Keine Angst. Diesen theoretischen Teil halte ich bewusst ganz kurz. Danach geht es sofort in die Praxis. Der Vollständigkeit halber hier eine kurze Definition:

Laut Wikipedia ist die Milchstraße eine flache Scheibe, die aus Milliarden von Sternen besteht. Sie ist als bandförmige Aufhellung am Nachthimmel sichtbar und erstreckt sich über 360°.

Und genau dieses Sternenband soll das Motiv eines sensationellen Fotos werden. Hier ein paar Beispiel-Fotos:



Galerie (Beispiel-Fotos von der Milchstraße):

Klicke auf die einzelnen Fotos, um sie zu vergrößern:





Kann man die Milchstraße in Deutschland (D/A/CH) überhaupt fotografieren?

Wenn du dich fragst, ob man die Milchstraße in Deutschland (+ Österreich + Schweiz) überhaupt sehen kann, oder ob du dafür extra auf die Südhalbkugel reisen musst, dann habe ich eine gute Nachricht an dich: Ja, es ist möglich, hier auf der Nordhalbkugel fantastische Fotos von der Milchstraße zu schießen.

Den Beweis liefert z.B. der Fotograf Oliver Henze. Seine Nachtaufnahmen von der Milchstraße im Harz sind bemerkenswert.



Wann und wo du die Milchstraße am besten fotografieren kannst:

Um die Milchstraße fotografieren zu können, musst du sie natürlich erst einmal sehen. Dafür brauchst du folgende Voraussetzungen:

  • eine klare Nacht (damit die Sterne gut sichtbar sind)
  • eine Nacht ohne Mondlicht (idealerweise ist nur das Licht der Sterne selbst zu sehen)
  • keine bzw. geringe Lichtverschmutzung

In diesem Zusammenhang habe ich 3 wichtige Tipps für dich:

Tipp 1:
Um störendes Mondlicht zu vermeiden, empfiehlt sich die Zeit des Neumonds.

Tipp 2:
Wer in einer größeren Stadt wohnt, sollte definitiv etwas weiter raus fahren, um künstliche Lichtquellen wie Straßen- und Hausbeleuchtungen zu vermeiden. Bei meinen Recherchen bin ich auf eine nützliche Karte gestoßen, die die Lichtverschmutzung in Deutschland zeigt.

Tipp 3:
Verwende die App Star Walk, um herauszufinden, wann und wo du die Milchstraße am besten sehen kannst. Die App ist sowohl für iPhones, iPads und iPods als auch für Android verfügbar. Diese App ist wirklich Gold wert, um den richtigen Zeitpunkt und den richtigen Ort für deine Milchstraßen Fotos zu bestimmen.



Welche Ausrüstung?

Was die Ausrüstung betrifft, kann ich dich beruhigen. Beim Milchstraße Fotografieren kannst du mit relativ einfachen Mitteln wirklich beeindruckende Ergebnisse erzielen. Dazu brauchst du kein Teleskop. Aber natürlich eine digitale Spiegelreflexkamera.

Hier stellt sich die Frage, ob eine Vollformatkamera oder eine APS-C-Kamera besser geeignet ist. Der passionierte Milchstraßen Fotograf Thomas Zagler nutzt eine Vollformatkamera (Canon 6 D) und erzielt damit beeindruckende Ergebnisse. Der Vorteil einer Vollformatkamera liegt in der höheren Lichtempfindlichkeit.

Aber auch mit einer APS-C-Kamera kannst du hochwertige Fotos vom Sternenhimmel und der Milchstraße machen. Das höhere Bildrauschen kannst du durch die richtige Bearbeitungstechnik (Stacking) relativ einfach korrigieren.

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass du – zusätzlich zur Kamera – ein Stativ benötigst. Damit gewährleistest du einen stabilen Stand.

Für das Stativ empfiehlt sich ein Kugelkopf. Dieser erleichtert das Schwenken. Das ist wichtig, wenn du die Milchstraße als Panorama fotografieren willst. Beim Panorama werden die Einzelaufnahmen zu einem einzigen Foto verbunden. Deshalb sollten sich deine Einzelaufnahmen jeweils etwas überlappen.

Außerdem empfehle ich dir, einen Fernauslöser zu verwenden, damit das Stativ samt Kamera beim Auslösen nicht ins Wackeln gerät.



Welche Kamera-Einstellungen?

Folgende Kamera-Einstellungen haben sich bewährt, um die Milchstraße zu fotografieren:

  • ISO 3.200
  • Offenblende
  • 30 Sekunden Belichtungszeit

Die Belichtungszeit sollte je nach Brennweite angepasst werden. Achte darauf, nicht zu lange zu belichten. Bei zu langer Belichtung werden Striche und Sternenspuren auf deiner Aufnahme sichtbar. Der Grund für dieses unerwünschte Phänomen ist die Erdrotation.

Die genannten Einstellungen sind natürlich nur Empfehlungen und Richtwerte. Diese können variieren, je nachdem welche Kamera und welches Objektiv du benutzt.

Wichtig ist, dass du zunächst Testaufnahmen machst, die Ergebnisse über das Display kontrollierst und dann entsprechende Feineinstellungen vornimmst.

Beim Kontrollieren deiner Aufnahmen auf dem Display empfehle ich dir, immer mal wieder hinein zu zoomen. So kannst du das Bildrauschen und andere Faktoren besser beurteilen und die Einstellungen nach und nach optimieren.



Bildbearbeitung

Nachdem du die Milchstraße fotografiert hast und deine Aufnahmen im Kasten sind, geht es an die Bildbearbeitung. Dazu kannst du z.B. Corel Raw oder Lightroom nutzen.

Jedes Bild ist individuell und auch der Geschmack ist bekanntlich subjektiv. Dennoch möchte ich dir an dieser Stelle einige Möglichkeiten der Bildbearbeitung aufzeigen:

Du kannst z.B.

  • die Belichtungszeit anpassen
    (um das gesamte Bild entweder heller oder dunkler zu machen)
  • den Kontrast bearbeiten
  • den Weißabgleich anpassen
    (wenn dir die Farben zu warm sind, kannst du den Weißabgleich mehr ins Blaue ziehen)

… um nur einige der zahlreichen Möglichkeiten zu nennen.



Die Kür: Das Stacking

Es kommt vor, dass die Einzelbilder der Milchstraße zu verrauscht sind. Das unerwünschte Bildrauschen lässt sich entfernen, indem man ein Summenbild aus den Einzelbildern erstellt. Diese Technik nennt man Stacking oder Stacken. Dabei werden die Einzelaufnahmen, die du von der Milchstraße gemacht hast, addiert und gemittelt, so dass ein (beinahe) rauschfreies Summenbild entsteht.

Dazu verwendet man eine Software, wie z.B. die kostenlose Software DeepSkyStacker. Eine detaillierte Schritt-für-Schritt Anleitung zum Stacking findest du z.B. im E-Book von Thomas Zagler.



Das Zusammensetzen zum Panorama

Wer ein Panorama der Milchstraße erstellen will, muss die fertig bearbeiteten Summenbilder nun noch zusammensetzen. Dieses Vorgehen wird auch als Stiching bezeichnet. Dazu eignet sich z.B. die freie Software Hugin.

Anschließend kannst du noch einmal Feintunings in einem Bildbearbeitungsprogramm deiner Wahl vornehmen.



Die ultimative Anleitung vom Experten Thomas Zagler:

Schritt für Schritt zum perfekten Milchstraße Fotografieren:

Wer eine ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitung zum Thema Milchstraße Fotografieren sucht, dem empfehle ich das E-Book von Thomas Zagler.

Auf mehr als 50 Seiten erläutert der leidenschaftliche Fotograf alle Schritte von der Vorbereitung über die Aufnahme bis hin zur Nachbearbeitung (inklusive Stacking).

Die Anleitung ist leicht verständlich geschrieben und sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Man spürt, dass alle Tipps und Tricks aus der Praxis kommen. Das zeigen auch die zahlreichen Beispiel-Fotos, inklusive Metadaten.

Leseprobe des E-Books:

Klicke jetzt auf diesen Link, um die Website mit der Anleitung von Thomas Zagler zu öffnen.

Scrolle dort etwas hinunter, bis zum Abschnitt "Aus dem Inhalt". Dort findest du eine Leseprobe seines E-Books:

Du siehst dort das Cover des E-Books und kannst rechts über den Scrollbalken sofort einige ausgewählte Seiten aus seinem Tutorial durchlesen:





Inhaltsverzeichnis des E-Books:

Hier ein Screenshot vom Inhaltverzeichnis des E-Books vom Experten Thomas Zagler.

Du erfährst wirklich alles, was du brauchst, um die Milchstraße optimal zu fotografieren. Die Anleitung ist 100% praxisorientiert und absolut empfehlenswert.

Klicke auf das Bild, erfahre alle Details zum E-Book und überzeuge dich selbst:




Fazit (unbedingt lesen):

In diesem Artikel habe ich dir gezeigt, dass es auch in unseren Breitengraden möglich ist, sensationelle Fotos von der Milchstraße zu machen.

Du hast gelernt, wann und wo du die Milchstraße am besten sehen kannst, welche Ausrüstung du brauchst, welche Kamera-Einstellungen du vornehmen musst und wie du deine Aufnahmen nachbearbeitest.

Alle Grundlagen zum Milchstraße Fotografieren findest du in diesem Artikel. Natürlich ist mir bewusst, dass du – neben den Basics – eine ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitung benötigst, die du der Reihe nach abarbeiten kannst.

Auch dafür habe ich eine Lösung gefunden: Das detaillierte E-Book von Thomas Zagler. Allein die Tipps aus der Leseprobe sind Gold wert. Ein Muss für jeden, der davon träumt, die Milchstraße eindrucksvoll zu fotografieren:

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Beeile dich, denn ich weiß nicht, wie lange sie online ist.



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